Sicherheit im Herbst auf dem Prüfstand
Warum mechanische Sicherung, Rollläden und geprüfte Bauelemente die Grundlage eines ganzheitlichen Schutzkonzepts bilden.
Sicherheit im Herbst auf dem Prüfstand
Warum jetzt der richtige Moment für bauliche Sicherheitsmaßnahmen ist.
Sehr geehrte Planerinnen und Planer,
die dunkle Jahreszeit hat begonnen – und mit ihr die Hochphase für Einbrüche. Aktuelle Statistiken zeigen erneut, wie deutlich die Fallzahlen im Herbst und Winter ansteigen. Ein idealer Zeitpunkt, um das eigene Sicherheitskonzept kritisch zu überprüfen und baulliche Maßnahmen konsequent mitzudenken.
In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen:
- Wir erklären das 80/20-Prinzip der Gebäudesicherheit: Warum rund 80% der wirksamen Schutzwirkung unsichtbar sind.
- Auf unserem YouTube-Kanal finden Sie ein neues Video, in dem wir den Einbruch im Louvre analysieren – ein eindrückliches Beispiel dafür, wie entscheidend ganzheitlich gedachte Sicherheit heute ist.
- Wie richtig eingesetzte Fenster-Rollläden nicht nur Einbrecher abschrecken, sondern gleichzeitig spürbare Energieeinsparungen ermöglichen können.
- Unsere neuen Holz-Alu-Fenster aus Eiche: Innen mit Aluminium verstärkt, in individuellen Sonderoberflächen erhältlich und in den Sicherheitsklassen RC2 und RC3 ausführbar.
Ihr Team der RvE Manufaktur
Gebäudesicherheit wirkt wie ein Eisberg:
Was schützt, sieht man nicht sofort.
Ein Großteil dessen, was ein Gebäude wirklich schützt, bleibt für das Auge verborgen. Sichtbare Maßnahmen wie Kameras, Bewegungsmelder oder Zutrittskontrollen sind wichtig – aber sie sind nur die Spitze des Eisbergs.
Den tatsächlichen Schutz leisten die unsichtbaren Elemente: mechanisch gesicherte Fenster und Türen, die geprüft nach DIN EN 1627 in den Widerstandsklassen RC2 bis RC4 ausgeführt sind. Sie verhindern ein Eindringen dort, wo Technik nicht mehr ausreicht – unabhängig von Strom, Licht oder Manipulation.
Doch gerade diese unsichtbare Ebene wird in vielen Projekten unterschätzt oder aus gestalterischen Gründen vernachlässigt. Dabei entscheidet sie darüber, ob ein Einbruchversuch gestoppt wird – oder nicht.
Unser Appell: Denken Sie bei der Planung an das Fundament des Schutzes. Mechanische Sicherheit ist kein Zusatz – sie ist die Basis. Erst wenn sie konsequent umgesetzt wird, entfalten elektronische Systeme ihre volle Wirkung.
So entsteht Sicherheit, die zurückhaltend wirkt – aber im Ernstfall standhält.
Neues Video!
RvE analysiert: Einbruch im Louvre
Klicken Sie auf das Bild, um zum Video zu gelangen.
Unsere neue Video-Reihe:
Auf unserem YouTube-Kanal ist ein neues Fachvideo erschienen – diesmal mit einer detaillierten Analyse des spektakulären Einbruchs im Louvre. Wir beleuchten darin, welche sicherheitstechnischen Schwachstellen ausgenutzt wurden, warum die Täter über die ungeschützte Fassade im Obergeschoss eindringen konnten und welche baulichen Maßnahmen ein solches Vorgehen verhindert hätten.
Das Video ist Teil einer neuen Reihe, in der wir künftig regelmäßig aktuelle Vorfälle, Branchentrends und technische Hintergründe aus Sicht der Sicherheitsarchitektur einordnen. Für Planerinnen, Planer und alle, die sich professionell mit Gebäudesicherheit befassen, lohnt sich ein Abo daher besonders: Sie erhalten praxisnahe Einblicke, konkrete Lösungsansätze und Einschätzungen zu den Sicherheitsstandards von morgen.
Jetzt ansehen & und dranbleiben.
Intelligente Rollläden: Mehr Sicherheit und Energieeffizienz in der dunklen Jahreszeit
Mit Beginn der Herbst- und Wintermonate steigen nicht nur die Einbruchszahlen – auch die Anforderungen an den energetischen Gebäudeschutz nehmen zu. Rollläden spielen in beiden Bereichen eine deutlich größere Rolle, als es auf den ersten Blick erscheint. Richtig geplant und sinnvoll gesteuert, sind sie ein wirkungsvolles Sicherheits- und Energiesparinstrument zugleich.
Sicherheitsgewinn durch Zeitsteuerung
Kriminelle nutzen die frühe Dunkelheit gezielt aus, um unbeobachtet Zugang zu Häusern und Wohnungen zu erlangen. Rollläden erhöhen die Sicherheit, indem sie Fenster – den häufigsten Einstiegspunkt – mechanisch abschirmen. Entscheidend ist dabei weniger die reine Anwesenheit eines Rollladens, sondern seine konsequente, automatisierte Nutzung:
- Zeitprogramme können Anwesenheit simulieren, indem sie Rollläden auch bei Abwesenheit öffnen und schließen.
- Smarte Zufallssteuerungen erschweren das Mustererkennen für Täter.
- Sensorbasierte Systeme reagieren auf Licht, Wetter oder Bewegung und steigern so zusätzlich die Schutzwirkung
Spürbare Energieeinsparung
Rollläden sind gleichzeitig ein relevantes Bauteil im thermischen Gebäudeschutz. Im Winter reduzieren sie Wärmeverluste, indem sie die Luftschicht zwischen Rollladen und Fenster als isolierende Pufferzone nutzen. Dadurch können:
- Heizwärmeverluste um bis zu 20 % reduziert werden (je nach Fenstersystem, Steuerung und Dämmwerten),
- Zuglufterscheinungen an älteren Fenstern gemindert werden,
- Oberflächentemperaturen der Innenseite steigen, was den Wohnkomfort erhöht.
Intelligent gesteuerte Systeme, die mit Heizungs-, Wetter- oder Gebäudeleittechnik verbunden sind, verstärken diesen Effekt zusätzlich.
Relevanz für die Planung
Für Architekt:innen und Planer:innen stellt sich nicht mehr die Frage, ob Rollläden sinnvoll sind, sondern wie sie ideal in ein ganzheitliches Konzept integriert werden können. Dazu gehören:
- Auswahl geeigneter Rollladenkästen mit guten Dämmwerten
- Abstimmung mit Fenstersystemen und Sicherheitsklassen
- Einbindung in Smart-Home-Umgebungen
- Harmonische Fassadengestaltung trotz mechanischer Schutzelemente
Die Kombination aus mechanischem Schutz und intelligenter Steuerung macht Rollläden zu einem Bauteil, das gleichzeitig Sicherheit erhöht, Energie spart und architektonisch unauffällig bleiben kann.
Massivholzrahmen aus Eiche mit Aluminium-Verstärkung (RC2-RC3)
NEU: Massivholzfenster aus Eiche mit Aluminiumverstärkung
Sicherheitsanforderungen steigen - besonders dort, wo Architektur und Schutz sensibel miteinander harmonieren müssen.
Unsere neuen maßgefertigten Fenster aus hochwertiger Eiche kombinieren traditionelle Massivholzoptik mit einer innenliegenden Aluminium-Verstärkung, die wir formschlüssig in den Blend- und Flügelrahmen integrieren. Die robuste Holz-Alu-Konstruktion sorgt für hohe Widerstandskraft gegen mechanische Angriffe, bleibt dabei formstabil und langlebig. Definierte Verankerungspunkte und kraftschlüssige Beschlagmontagen - Voraussetzungen, um RC2- und RC3-Anforderungen zuverlässig zu erfüllen.
Gleichzeitig passen wir Oberflächen, Profiltiefen, historische Wetterschenkel und Beschlag-Designs individuell an denkmalgeschützte Fassaden an. So entstehen Sicherheitsfenster, die sich optisch vollständig in die Architektur einfügen. So entsteht ein Bauelement, das moderne Sicherheitstechnik unauffällig in historische Architektur integriert und ästhetische Vorgaben kompromisslos erfüllt.
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Ihr Experte in Sachen Sicherheit Balthasar Dieckmann
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